Was kostet ein Fenstertausch? Preise und Faktoren im Überblick
Die Kosten für den Fenstertausch hängen von Material, Größe, Verglasung und Region ab. Wir geben realistische Richtwerte und erklären alle Kostenfaktoren.
Richtwerte für Fenstertauschkosten in Deutschland
Der Fenstertausch gehört zu den häufigsten Sanierungsmaßnahmen in deutschen Wohngebäuden. Die Kosten variieren stark – abhängig von Material, Größe, Verglasung, Region und Einbaukomplexität. Dieser Überblick hilft Ihnen, realistische Erwartungen zu entwickeln, bevor Sie Angebote einholen.
Preistabelle: Standardfenster inkl. Montage (Richtwerte 2026)
Diese Preise sind Richtwerte und schließen Ausbau, Entsorgung, Montage und Verfugung ein. Für verbindliche Angebote ist eine Aufmaßnahme durch den Fachbetrieb erforderlich.
Faktoren, die den Preis beeinflussen
1. Fenstermaterial
Kunststoff (PVC) ist das günstigste Material. Holzfenster kosten 30–60 % mehr, bieten aber exzellente Dämmwerte und eine hochwertige Optik. Aluminium liegt preislich zwischen Holz und Hochpreis-Kunststoff und punktet mit Langlebigkeit.
2. Verglasung
Zweifachverglasung (Zweischeiben-Wärmeschutzglas, Uw ≈ 1,1–1,4 W/m²K) ist günstiger als Dreifachverglasung (Uw ≈ 0,7–0,9 W/m²K). Dreifach bietet bessere Dämmung und wird von KfW-Förderprogrammen bevorzugt, kostet aber 15–25 % mehr.
3. Fenstergröße und Sonderformen
Standardrechteckige Fenster sind am günstigsten. Bogenfenster, Trapezformen, Panoramafenster oder Dachschrägenfenster sind individuell gefertigt und deutlich teurer.
4. Anzahl der Fenster
Bei größeren Aufträgen (ab 5 Fenster) ist oft Mengenrabatt möglich. Außerdem spart die Komplettmontage in einem Zug Kosten für Gerüst, Anfahrt und Nebenarbeiten.
5. Region und Fachbetrieb
Preise variieren regional: In Metropolregionen (München, Hamburg, Frankfurt) sind Arbeitskosten höher als im ländlichen Raum.
Nebenkosten nicht vergessen
Folgende Positionen sind oft nicht im Angebotspreis enthalten:
Förderung: Geld vom Staat
Beim Fenstertausch im Rahmen einer energetischen Sanierung können Sie Fördergelder beantragen. Die wichtigsten Programme:
Voraussetzung ist in der Regel die Einbindung eines zugelassenen Energieberaters (iSFP). Beantragen Sie die Förderung vor Auftragsvergabe.
Fazit: Vergleichen lohnt sich
Angebote von Fachbetrieben können für dasselbe Projekt um 30–50 % variieren. Holen Sie mindestens zwei bis drei Angebote ein. Fensto hilft dabei: Einfach Anfrage stellen – wir vermitteln qualifizierte Betriebe aus Ihrer Region.
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